Module aus den UPIÖ-Kernbereichen

Die ausführlichen Modulbeschreibungen gibt es im Modulhandbuch

(nach FPSO 14)
Zu wählen sind 3 Kernbereiche in Modulen im Umfang von jeweils mindestens 15 Credits; insgesamt mindestens 45 Credits.

Management abiotischer Ressourcen

Hier werden Verfahrensweisen zur biologischen Bodensanierung und zur Vermeidung lateraler Stofftransporte durch Wind- und Wassererosion entwickelt. Besondere Aufmerksamkeit wird der Sanierung toxischer Altlastenstandorte und Deponien gewidmet. Die Entwicklung von Methoden und Instrumenten des Stoffstrommanagements, wie z.B. Ökobilanzen und Umweltcontrolling, die flächengebundene Abwasserreinigung sowie nachhaltiges Management in Wassereinzugsgebieten zur Verbesserung ihrer Wasserrückhalteleistung gehören zu den Tätigkeitsfeldern der Absolventinnen und Absolventen.

Management biotischer Ressourcen

Dem Management biotischer Ressourcen kommt überragende Bedeutung für eine nachhaltige und umweltverträgliche Entwicklung zu. Dieser Masterstudiengang bietet die Möglichkeit sich vertieft mit dem Management biotischer Ressourcen zu beschäftigen und die notwendigen theoretischen Grundlagen und Methodenkompetenzen zu erwerben, etwa zu „nachwachsende Rohstoffen” und “regenerativen Energien“, Bioindikation sowie Entwicklung von Schutzgebietskonzepten für Wildtiere in Verbindung mit naturverträglichem Tourismus.

Ökosystemmanagement

Ökosystem- und landschaftsbezogene Sichtweisen eröffnen die Möglichkeit für die Entwicklung von integrativen Ansätzen zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung der Biodiversität und ihrer Ökosystemdienstleistungen. Wo Ökosysteme und ganze Landschaften durch menschliche Nutzungen beeinträchtigt wurden, sind Konzepte für ihre Renaturierung erforderlich. Der Master Umweltplanung und Ingenieurökologie bietet die Möglichkeit, sich für diese Aufgaben gezielt in Ökosystem-management, Landschaftsökologie, Renaturierungsökologie sowie aquatischer Ökologie zu vertiefen.

Global Change Management

Globalisierung in Verbindung mit soziodemographischen und gesellschaftlichen Veränderungen sowie dem Klimawandel verursachen tiefgreifende und langfristige Veränderungen der Landnutzung und der Inanspruchnahme von Ressourcen. Ziel der raumbezogenen Umweltplanung ist es in diesem Kontext, durch langfristig orientierte, raumspezifische Vermeidungs- und Anpassungsstrategien, die Entwicklung von Landschaften in ländlichen und städtischen Räumen zu unterstützen, die unterschiedliche Interessen und Ansprüche der menschlichen Gesellschaft erfüllen sowie zu einer dauerhaften Sicherung und Entwicklung der natürlichen Ressourcen, der biologischen Vielfalt und des Landschaftsbildes beitragen. Dies erfordert die Verknüpfung verschiedener theoretischer und praktischer Wissensgebiete, wie z.B. Planungs- Rechts- und Sozialwissenschaften, Ökologie und Ökonomie.