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Masterstudiengang Umweltplanung und Ingenieurökologie

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Einführung

Der Masterstudiengang Umweltplanung und Ingenieurökologie bietet Studentinnen und Studenten mit naturwissenschaftlich-ökologischer, ingenieurwissenschaftlicher oder räumlich-analytischer Vorbildung die Möglichkeit zur Vertiefung in unterschiedliche Bereiche des Umwelt- und Naturschutzes beziehungsweise dessen wissenschaftlichen Grundlagen. In seinem Profil ist der Studiengang explizit an der Schnittstelle zwischen planungswissenschaftlichen sowie naturwissenschaftlichen und ingenieurökologischen Qualifikationen angesiedelt. Die Vermittlung dieser Qualifikationen soll zu einem wissenschaftlich-kompetenten und kritisch-reflektierten Umgang mit Fragestellungen des Natur- und Umweltschutzes befähigen. Thema ist hier beispielsweise die Nutzung und Veränderung abiotischer und biotischer Ressourcen wie Boden, Wasser, Luft, Flora und Fauna, der Umgang mit Abfallstoffen oder die Sanierung belasteter Böden und Gewässer. Daneben die Sicherung und Entwicklung ästhetischer Qualitäten der Natur, die Diskussion und Entwicklung von Leitbildern, Fragen des Landschaftsmanagements sowie von Strategien zu deren Umsetzung in unterschiedlichen Gesellschaften und Kulturen.

Die Stärke des Studiengangs liegt darin, dass zu diesen Themen aus einem breiten Angebot aus so genannten Kernbereichen entsprechend der jeweiligen Neigungen flexibel Inhalte kombiniert und zu einem individuellen Studienplan zusammengestellt werden können. Folgende Kernbereiche sind den unterschiedlichen Vertiefungsthemen zugeordnet:

Nachhaltiges Management abiotischer Ressourcen

  • Abwasserreinigung und -entsorgung
  • Management in Wassereinzugsgebieten
  • Bodenschutz und Altlastensanierung

Nachhaltiges Management biotischer Ressourcen

  • Nachwachsende Rohstoffe und regenerative Energien
  • Bioindikation und Umweltmonitoring
  • Management biotischer Ressourcen

Ökosystemmanagement

  • Landschaftsökologie
  • Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen
  • Ökosysteme und Renaturierung
  • Aquatische Ökologie

Global Change Management

  • Climate Change
  • Landschaftsmanagement
  • Management der Urbanisierung
  • Landnutzungsplanung international
  • Umweltökonomie und -recht
  • Geoinformationssysteme

Das Berufsbild ist von der unterschiedlich starken Verbindung naturwissenschaftlicher, ingenieurwissenschaftlicher und planungswissenschaftlicher Verfahren und Methoden geprägt. Das Berufsfeld findet sich sowohl in der öffentlichen Verwaltung (auf Bundes-, Länder- und Kommunalebene in Fachbehörden und Projektbüros) als auch der Privatwirtschaft (Consultingfirmen, Ingenieurbüros, Industrie, Banken und Versicherungen) sowie als Grundlage für eine weitere wissenschaftliche Qualifizierung in Forschung und Lehre (Fachhochschulen, Universitäten, Forschungseinrichtungen). Neben einer Berufstätigkeit in Deutschland bieten sich der europäische und außereuropäische Raum an, beispielsweise die Tätigkeit im Rahmen der Technischen Zusammenarbeit oder der Entwicklungshilfe.